Architekturfotografie

Architekturfotografie

„Die fotografische Darstellung der Architektur zeigt Größe, Qualität und funktionale Transparenz. Zur Vorbereitung des eigentlichen Shootings besuche ich die Location in der Regel zu verschiedenen Tageszeiten, um die optimale Lichtstimmung einzufangen. Interessant ist auch das Bild hinter dem Bild, denn die Nachbarbebauung bestimmt wesentlich die räumliche Darstellung des Objektes.

Ein gutes Beispiel für diese Vorgehensweise sind die Aufnahmen des Gebäudes, in dem sich der Hauber-Showroom befindet. Die Fotos zeigen die sonnige Atmosphäre mit impossantem Aufnahmewinkel. Damit die opaken Foto–Installationen der jeweiligen Kollektion erkennbar werden, wählte ich die „Blue Hour“, jene Tageszeit zwischen hell und dunkel, die sich durch eine ganz spezielle Lichtstimmung auszeichnet.

Die Commerzbank in Frankfurt hat mit ihren verschiedenen Parkarealen in schwindelnden Höhen Maßstäbe für die Verbesserung des Gebäudeklimas gesetzt. Die Gärten, die dazu wesentlich beitragen, erschließen sich erst beim Blick in die Tiefe. Dieses Motiv einzufangen, erforderte vollen Einsatz. Aber: Alles gut gegangen. Kein Absturz – weder von Mensch noch Material”

Architektur-Fotografie: Das Licht malt das Bild

Architektur Fotografie ist oft eine besondere Herausausforderung – es ist ein hohes Maß an Abstraktionsvermögen wichtig, um sich mit Architektur und der Wechselbeziehung zwischen Mensch, Objekt, Raum und Zeit auseinander zu setzen.

Unsere architektonische Umgebung bietet eine facettenreiche Auswahl an stilistisch unterschiedlichen Bauwerken und Motiven. Historische Gebäude oder moderne Bauten, Bungalows oder Wolkenkratzer, Industriegebäude oder Villen, Landhaus oder Penthaus, Industriegelände oder Einfamilienhaus: Die Fotografie der Architektur ist vielfältig und erlebnisreich. Brücken, Treppen, Türen, Ornamente und andere Details von Gebäuden zählen ebenfalls zur Architekturfotografie.

Den größten Einfluss auf das Bauwerk haben Wetter und Lichtverhältnisse. Sie bestimmen die Anmutung und Stimmung. Starkes Sonnenlicht führt beispielsweise zu hohen Kontrasten, aber auch zu leuchtenden Farben, diffuses Morgenlicht lässt Gebäude sanfter und matter wirken.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für gute Architekturfotografie ist eine kurze Brennweite. Oftmals hat man nicht genug Platz, um den nötigen Abstand zum Bauwerk zu bekommen und das ganze oder viel vom Gebäude aufzunehmen.

Ein anderes interessantes Gestaltungselement der Architektur-Fotografie ist der Blickwinkel des Betrachter bzw. der Winkel und die Perspektive, die der Fotograf nutzt. Die Perspektive wird durch die Veränderung der Kameraposition und des Standortes des Fotografen bestimmt. Perspektivische Verzerrungen in der Architekturfotografie sind ein beliebtes Gestaltungselement, welches die Bildaussage erheblich beeinflusst. Klassische Sonderformen der Perspektive sind zum Beispiel die Froschperspektive, und Vogelperspektive.

 

Share This:

Related ProjectsYou might also be interested in these

Architekturfotografie

Architekturfotografie „Die fotografische Darstellung der Architektur zeigt Größe, Qualität und

Interieurfotografie

Interieurfotografie “In der visuellen Darstellung von Immobilien im Innen- und Außenbereich